Den besten Eindruck von Alaska bekommt man schließlich aus der Luft. Buschflugzeuge und Hubschrauber gibt es hier so viele wie Taxis in Europa. Mit einem solchen Buschtaxi lasse ich mich für 20 Dollar in Seldovia absetzen, einem Fischerort, der heute fast nur noch von Indianern bewohnt wird. Wenn abends die letzten Besucher verschwunden sind, stimmen die Raben dort ihr Konzert an, und auf den Bäumen am Dorfrand thront der Weißkopfseeadler, der Wappenvogel der USA, gleich in mehrfacher Ausführung.
<imgs title="Es gibt viel zu tun in Alaska. Etliche Europäer fliegen jeden Sommer zum Lachsangeln in den hohen Norden."></imgs>
Es gibt viel zu tun in Alaska. Wie wäre es mit Gletscherklettern, Bergsteigen, Goldsuchen oder einem Abstecher in die Pionierzeit, nach Skagway, wo der legendäre Trail von 1898 begann. Von hier zogen Tausende Glücksritter über den White Pass zu den Goldfedern am Yukon. Alaska ist immer noch ein Land für Individualisten und Abenteurer, die aber bequem zu allen Höhepunkten gelangen können. Die Alaskaner haben schon recht, wenn sie als Motto auf ihr Nummernschild schreiben: „Alaska - die letzte Grenze“.