Kategorie: Mittel- & Südamerika

Aruba: Sonneninsel zum Abtauchen

Von: Martin Wein (Text und Fotos)

Die ganze Kraft des Meeres spürt dagegen, wer in einem robusten Geländewagen in den Arikok Nationalpark an der unerschlossenen Südostküste aufbricht. Nach einer halsbrecherischen Fahrt über steinige Pfade schlängelt sich das Fahrzeug auf einer staubigen Fahrspur an die Küste hinab. Die letzten Meter klettert man zu Fuß – und steht nach einer Biegung plötzlich vor einem halbrunden Felsbecken, über dessen Rand der Ozean haushohe Gischtfontänen donnern lässt. Bei mäßigem Wind kann man in dieser dramatischen Kulisse sogar baden. Nur Flamingos und Pool-Boys lassen sich hier nicht blicken.

 

Die Insel: Aruba liegt 25 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Die Insel ist 30 Kilometer lang und 9 Kilometer breit und gehört mit weitgehender Autonomie zum Königreich der Niederlande. Amtssprachen sind Niederländisch und die Inselsprache Papiamento. Als Währungen werden der Aruba-Florin und US-Dollar akzeptiert.

Anreise: KLM fliegt fünfmal wöchentlich in knapp neun Stunden nonstop von Amsterdam. Ansonsten bestehen Verbindungen vor allem in die USA sowie zu den Nachbarinseln Bonaire und Curaçao. Auch verschiedene Kreuzfahrtreedereien steuern die Insel an.

Unterkunft: Im mittleren und südlichen Strandabschnitt liegen zahlreiche kleinere und ruhigere Boutique-Hotels, am breitesten Strandteil z. B. empfehlenswert Manchebo Beach Resort & Spa**** mit 71 Zimmern und zwei Restaurants in einem großen Garten, bei Dertour im DZ p. P. für 94 € pro Nacht.

Reisezeit: Da südlich der Hurricane-Zone gelegen ganzjährig, Hauptsaison im Juli/August sowie von November bis März.

Informationen: www.aruba.de